Rathsdorf – Ein spätbronze- und ältereisenzeitlicher Zentralort am Rand des Oderbruchs und sein Umfeld


Zur Vorbereitung eines mehrjährigen Forschungsprojekts zur befestigten Besiedlung der eisenzeitlichen Göritzer Gruppe wurde im Sommer 2011 eine Sondagegrabung durchgeführt.

Nach Ausweis des Fundmaterials konnte eine jungbronze- bis ältereisenzeitliche Datierung der komplex gegliederten Befestigungsanlage bestätigt werden.

Neben der fotografischen und zeichnerischen Dokumentation von Plana und Profilen vor Ort wurden wir auch mit der zeichnerischen Erfassung der Keramikfunde betraut.

 


Auftraggeber
Prof. Dr. Hans-Jörg Nüsse, Institut für Prähistorische Archäologie, Freie Universität Berlin

Status
Zeichnungen (V. Fink, C. Golze, R. Stetefeld) und Fotografien (R. Stetefeld) der ersten Grabungskampagne (2011) fertig gestellt; derzeitige Bearbeitung der Funde der zweiten und dritten Grabungskampagne (2012); fotografische Dokumentation der dritten Grabungskampagne (2013) abgeschlossen

Publiziert in
H.-J. Nüsse, Die befestigte Siedlung von Rathsdorf am niederen Oderbruch – Zur Charakterisierung eines zentralen Ortes der jüngeren Bronze- und frühen Eisenzeit. In: „Landschaft, Besiedlung und Siedlung“. Archäologische Studien im nordeuropäischen Kontext. Festschrift Karl-Heinz Willroth. Göttinger Schriften 33
[= Schriftenreihe des Heimatkundlichen Arbeitskreises Lüchow-Dannenberg 20] (Neumünster 2013) 11-21.

Zeichenstil

In Abspreche mit dem Auftraggeber haben wir uns für einen technisch effektiven, aber dennoch künstlerisch anspruchsvollen Zeichenstil entschieden.

Im Bereich der Scherbenansicht wurde eine dezente Punktschattierung für eine plastische Oberflächendarstellung genutzt.

Dabei wurden Oberflächentexturen wie „Schlickerungen“ und Verzierungen naturalistisch wiedergegeben.