Eisenzeitliche Befestigungsanlage von Wittorf


Im Zentrum der beiden Rekonstruktionszeichnungen stand eine norddeutsche Befestigungsanlage bestehend aus einer zentralen „Fluchtburg“ umgeben von einem Graben und einem vorgelagerten Abschnittswall (5. Jh. v. Chr.).

Der vier Meter hohe Wall bestand aus paarig gesetzten Pfosten mit einer Wallhinterschüttung. Das rekonstruierte Tor der zentralen Befestigung lag in dem bereits zerstörten Bereich. Das angrenzende, zeitgleiche Gräberfeld wurde oberirdisch durch kleinere Hügel gekennzeichnet.

 


Auftraggeber
Dr. Stefan Hesse, Kreisarchäologie Rotenburg (Wümme)

Status
Bearbeitung: A. Karlsen, Juni 2014 beendet

Publiziert in
St. Hesse/W.-D. Tempel, Geschichtsspuren zwischen Wümme und Oste. 95 archäologische Ausflüge ins zentrale Elbe-Weser-Dreieck (Oldenburg 2014) 35.

Zeichenstil

Um den Charakter der Anlage einzufangen, wurden zwei Ansichten als Aquarellzeichnung umgesetzt. Neben der frontalen Nahsicht auf die Fluchtburg wurde zusätzlich der Blick von oben realisert (Vogelperspektive).

Die vereinzelt dargestellten Personen dienen als Größenmaßstab für die Architektur.