Frauentracht der Römischen Kaiserzeit


Die Trachtsitten der weiblichen Bewohner der langobardischen Siedlung (2. Jh. n. Chr.) wurden anhand von bekannten Körpergräbern, Moorfunden und Fundobjekten aus Hitzacker-Marwedel rekonstruiert.

Die Frauen tragen Untergewänder über denen ein Peploskleid als Übergewand erscheint, welches mit zwei Fibeln (Kniefibeln, römische Emailfibeln) auf der Schulter befestigt wird. Braune Ledergürtel und Lederschuhe ergänzen die Tracht. Der Kopfputz der weiblichen Elite zwischen Elbe und Oder bestand aus einer Flügelhaube (Pelz) mit Schleier.

 


Auftraggeber
Prof. Dr. Hans-Jörg Nüsse, Institut für Prähistorische Archäologie, Freie Universität Berlin

Status
Bearbeitung: A. Karlsen, Januar 2014 beendet

Publiziert in
H.-J. Nüsse, Die "Fürsten" von Marwedel. Söldner im Dienste des römischen Kaisers?, in: Archäologie in Niedersachsen 2014, Bd. 17, 70.
I. Baier/H.-J. Nüsse, Marwedel. Ein germanischer "Fürstensitz" an der Elbe, in Archäologie in Deutschland 2014, Bd. 6, 54.

Zeichenstil

Farbige Zeichnung: Aquarell und Tusche.

Die Recherche erlaubte eine Stoff- und Farbrekonstruktion anhand textiler Moorfunde (Thorsberger Moor: blau gefärbtes Wolltuch, Vehnemoor: Brettchenweberei, Färbung des Garns in hell- und dunkelbraun).