3D-Dokumentation eines frühbronzezeitlichen Spangenbarrenhortes


Der Spangenbarrenhort (2000 v. Chr.) wurde 2014 in Oberding (Landkreis Erding) entdeckt. Er wurde in zwei in-situ-Erdblöcken durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geborgen. Der Hortfund besteht aus einem „Kleinen Block“ (ca. 140 Barren) und einem „Großen Block“ (ca. 1,2 t). Die auf Photogrammetrie beruhende 3D-Dokumentation gibt die schichtweise Freilegung der beiden in-situ-Blockbergungen wieder. Es handelt sich insgesamt um ca. 800 gebündelte Spangenbarren, die sorgfältig geschichtet nacheinander abgelegt wurden. Ein Teil der Spangenbarren verbleibt im Erdblock, um so für eine zukünftige Erforschung zur Verfügung zu stehen.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Präsentation, inklusive der 3D-Visualisierung, des Spangenbarrenhortes im Museum Erding.


Auftraggeber
Harald Krause, Museum Erding http://www.museum-erding.de/index.php?id=65
Jörg Stolz, Dipl. Restaurator (Univ.), Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege

Status
Bearbeitung: E. Jagemann http://blog.praehist3d.de/, April 2017 beendet

 

3D-Animation der schrittweisen Freilegung des sog. „Großen Blocks“.

Vorgehen

Mithilfe von hochauflösenden Fotos und 3D-Software gelang die detail-genaue Wiedergabe des Hortes sowie die Gestaltung seiner Textur.
Die Animation bietet die Möglichkeit einer beweglichen 360 Grad Rundumansicht.