3D-Rekonstruktionen von Glasgefäßen

Da Glas sehr fragil ist, werden die Gefäße oft nur zerscherbt und unvollständig geborgen. Die Rekonstruktion dieser zerstörten Objekte findet aufgrund ihrer hohen Attraktivität im musealen und didaktischen Bereich zunehmend Anwendung.

Es wurden drei verschiedene Gefäße des 15.-17. Jahrhunderts rekonstruiert:
- Angster bzw. Kuttrolf mit zwiebelförmigem Bauch und drei gedrehten Hälsen
- frühneuzeitlicher Becher mit Rillenzier aus grünem Glas
- Nuppenbecher (Krautstrunk, Warzenbecher) mit nach oben gezogenen
  Spitzennuppen aus blaugrünem Glas

 

 


Status
Bearbeitung: M. Wagner M.A., 2017

Umsetzung

 

Besonders für die Eigenschaften des Rohstoffes Glas eignet sich die Erstellung einer Rekonstruktion. Das 3D-Modell bietet die Möglichkeit die Farbigkeit, die Transparenz und die Reflexion des Glases wieder erlebbar zu machen.