Grabfunde der Glockenbecherkultur und der Bronzezeit aus Gambach, Wetteraukreis (Hessen)

Im Jahr 2003 wurde im Gambacher Gebiet eine Grabung im „Brückfeld“ durchgeführt, wobei Funde aus nahezu allen prähistorischen Zeitstufen, die in der Wetterau vorkommen, geborgen wurden. Die Befunde datieren vom mittleren Neolithikum bis zur römischen Kaiserzeit und geben so einen schönen Querschnitt durch die Gambacher Vorgeschichte.

Im Rahmen einer Magisterarbeit wurden die Grabungsergebnisse 2007 mit dem Schwerpunkt auf neolithische und bronzezeitliche Funde ausgewertet, die nun in überarbeiteter Form publiziert werden soll. Aus diesem Grund wurden wir für die Neuzeichnung sämtlicher in der Arbeit abgebildeter Funde – hauptsächlich Keramik, einige Metallfunde und Steinartefakte - beauftragt.


AUFTRAGGEBER
Sascha Piffko M.A., SPAU-Ausgrabungen Rockenberg (Wetteraukreis)

STATUS
Bearbeitung: Dr. A. Karlsen, C. Golze BA, 2019

ZEICHENSTIL

Die Keramik wird mit einer klassischen Punktschraffur umgesetzt, wobei abhängig von der Dichte der gesetzten Punkte die Schattierung der Gefäßoberfläche und markante Merkmale wie Handhaben und Verzierungen detailliert dargestellt werden. Für die Terra Sigillata wurde eine Kombination aus Punkten und Strichen gewählt, um sie als Drehscheibenware zu kennzeichnen.